Bibelwort des Tages

Das Wort für Sonntag, 1. August 2010

Gott, der Herr, wird mir helfen, darum muss ich mich nicht schämen.

Jesaja 50,7

Alle werden sich freuen, die auf dich vertrauen; ewiglich werden sie jubeln, denn du wirst sie beschirmen!

Psalm 5,12


An(g)edacht

Monatsspruch Juli 2010:  So bekehre dich nun zu deinem Gott, halte fest an  Barmherzigkeit und Recht und hoffe stets auf deinen Gott! (Hosea 12, 7).  

 

Berlin ist mit Recht stolz auf seine öffentlichen Verkehrsverbindungen. Mit Bussen, Straßenbahnen, S-Bahnen und sogar Fähren kann man wirklich fast jeden Punkt im Stadtgebiet bequem erreichen. Besonders schnell und effektiv sind die U-Bahnen. Das stimmt, solange man nicht in die falsche Richtung fährt. Aber das passiert schneller, als man denkt: einmal nicht aufgepasst, in Gegenrichtung eingestiegen, schon ist man am anderen Ende der Stadt, wo man eigentlich gar nicht hin wollte.

Aus Gottes Perspektive entspricht das dem Grundproblem der Menschen. Sie sind in falscher Richtung - weg von Gott - unterwegs. So wie in der falschen U-Bahn, kann man das zunächst amüsant finden. Es kann schön sein, wenn man im falschen Stadtteil aussteigt; aber es bleibt der falsche Ort, an dem man nicht erledigen kann, was man sich  vorgenommen hatte. Allerdings hat es keinen Sinn, falsche Ergebnisse zu rechtfertigen und schön zu reden. Falsch ist falsch, da hilft nur eines: umkehren! Vor allem darum geht es in der Heiligen Schrift. Sie ist ein einziger Ruf zur Bekehrung, zur Umkehr. Ohne Gott, entfernt von Ihm, fehlt den Menschen die ultimative Orientierung. Orientierungslosigkeit führt zu falschen Rückschlüssen, falsche Rückschlüsse führen zu falschen Entscheidungen, falsche Entscheidungen bewirken Unrecht. Die Gegenwart Gottes verhilft zu richtigen Entscheidungen, gibt Anlass zur Hoffnung und befähigt zu ehrlicher Anteilnahme an den Problemen des Nächsten.


Viel Mut zum Vertrauen in Gottes Gegenwart

   Herzlichst

   Ihr

   Johannes Weider, Verbandsvorsitzender