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Bibelwort des Tages |
An(g)edacht
Monatsspruch Juli 2010: So bekehre dich nun zu deinem
Gott, halte fest an Barmherzigkeit und
Recht und hoffe stets auf deinen Gott! (Hosea 12, 7).
Berlin ist mit Recht stolz auf seine öffentlichen
Verkehrsverbindungen. Mit Bussen, Straßenbahnen, S-Bahnen und sogar Fähren
kann man wirklich fast jeden Punkt im Stadtgebiet bequem erreichen. Besonders
schnell und effektiv sind die U-Bahnen. Das stimmt, solange man nicht in die
falsche Richtung fährt. Aber das passiert schneller, als man denkt: einmal
nicht aufgepasst, in Gegenrichtung eingestiegen, schon ist man am anderen Ende
der Stadt, wo man eigentlich gar nicht hin wollte.
Aus Gottes Perspektive entspricht das dem
Grundproblem der Menschen. Sie sind in falscher Richtung - weg von Gott -
unterwegs. So wie in der falschen U-Bahn, kann man das zunächst amüsant finden.
Es kann schön sein, wenn man im falschen Stadtteil aussteigt; aber es bleibt
der falsche Ort, an dem man nicht erledigen kann, was man sich vorgenommen hatte. Allerdings hat es keinen
Sinn, falsche Ergebnisse zu rechtfertigen und schön zu reden. Falsch ist
falsch, da hilft nur eines: umkehren! Vor allem darum geht es in der Heiligen
Schrift. Sie ist ein einziger Ruf zur Bekehrung, zur Umkehr. Ohne Gott,
entfernt von Ihm, fehlt den
Menschen die ultimative Orientierung. Orientierungslosigkeit führt zu falschen
Rückschlüssen, falsche Rückschlüsse führen zu falschen Entscheidungen, falsche
Entscheidungen bewirken Unrecht. Die Gegenwart Gottes verhilft zu richtigen Entscheidungen,
gibt Anlass zur Hoffnung und befähigt zu ehrlicher Anteilnahme an den Problemen
des Nächsten.
Viel Mut zum Vertrauen in Gottes Gegenwart
HerzlichstIhr
Johannes Weider, Verbandsvorsitzender