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Das Wort für Samstag, 3. Dezember 2016

Der Herr ist langsam zum Zorn, aber von großer Kraft, und er lässt gewiss nicht ungestraft.

Nahum 1,3

Verachtest du den Reichtum seiner Güte, Geduld und Langmut, und erkennst nicht, dass dich Gottes Güte zur Buße leitet?

Römer 2,4







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Monatsspruch Dezember 2016
Meine Seele wartet auf den Herrn mehr als die Wächter auf den Morgen. (Psalm 130,6)

Warten auf Godot heißt ein Theaterstück von Samuel Becket, das 1953 im Berliner Schlosspark-Theater erstmalig in deutscher Sprache aufgeführt wurde. Es handelt von zwei Landstreichern, die irgendwo auf die Ankunft Godots warten, den sie nicht kennen, von dem sie nicht wissen, ob er kommen wird und der bis zum Ende des Stückes auch nicht erscheint. Es geht also um die Illusion, auf ein Heil, einen Retter oder Erlöser zu warten. Befragt, wer Godot sei, antwortete Becket, dass er das Stück nicht geschrieben hätte, wenn er das wüsste.

Psalm 130 ist ein Wallfahrtslied. Das Leben der Menschen gleicht einer beschwerlichen Reise, die viel Beharrungsvermögen erfordert. Sehr viel Hoffnung liegt dabei auf einem Unsichtbaren, aber offensichtlich nicht Unbekannten: GOTT! Durch Sein Erscheinen werden Fragen beantwortet, Schuld bewältigt, Sinnfragen gelöst. Dessen ist sich der Schreiber des Psalms gewiss. Angst vor dem Scheitern, vor einem Umsonst ist hier nicht zu spüren. Gott ist da und wird zum richtigen Zeitpunkt handeln.


Johannes Weider

 
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