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Das Wort für Donnerstag, 1. September 2016

Als Jesus ausstieg, sah er eine große Volksmenge; und er hatte Erbarmen mit ihnen, denn sie waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Und er fing an, sie vieles zu lehren.

Markus 6,34

Jesus erzählte im Gleichnis:

Wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und Nachbarn zusammen und spricht zu ihnen: Freut euch mit mir; denn ich habe mein Schaf gefunden, das verloren war!

Lukas 15,6







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Monatsspruch September 2016
Gott spricht: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte. (Jeremia 31,3)

Vor kurzem war im Berliner Tagesspiegel eine berührende Liebesgeschichte zu lesen. Anfang der fünfziger Jahre verliebt sich ein junger Mann in ein junges Mädchen, dem er oft in der Bahn nach Berlin begegnet. Er steckt ihr eine kurze schriftliche Liebeserklärung zu, auf die sie nicht antwortet. Kurz darauf verlieren sich ihre Wege während der Unruhen des Bürgeraufstandes 1953. Sechzig Jahre später nimmt die Frau Kontakt auf, weil sie das Gefühl hat, durch ihr Schweigen den Jungen damals sehr verletzt zu haben.

Die Liebe Gottes ist von großer Geduld geprägt. Das ist dem je und je zu entnehmen. Auf der Suche nach Gott macht die Fülle spiritueller Entwürfe die Entscheidung schwer. Aber Gott ergreift die Initiative: sucht, zieht, und lässt sich in Jesus Christus erkennen. Gemeinschaft mit den Menschen die er schuf zu haben, ist Gottes große Sehnsucht.


Johannes Weider

 
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