Gedanken zum Monatsspruch April 2026:
Was haben Sie heute vor einer Woche gemacht? Wissen Sie das noch? Genau eine Woche war
vergangen, seit Jesus die Jünger das erste Mal besucht hatte. Und nun war er das zweite Mal da.
Problem: vor einer Woche war Thomas nicht dabei. Und obwohl alle Anderen ihm mit
Überschwang und purer Überzeugung Hunderttausendmal versichert haben, dass Jesus lebt, konnte
oder wollte er das nicht glauben. Jesus wird ihn deswegen mit dem Attribut „ungläubig“ titulieren,
was ihn aber nicht zum „ungläubigen Thomas“ stigmatisieren sollte. Denn jetzt, wo Jesus vor ihm
steht, glaubt er sofort und wird nie mehr zweifeln. Gibt es nicht mehr als verständliche Gründe für
sein Verhalten? O doch. Die meisten Menschen heute stehen auf dem Standpunkt des Thomas in
dieser einen Woche. Egal was Andere sagen, auch wenn es best Buddies sind: ich glaub nicht dran!
Nur: wir haben nicht nur Thomas. Wir haben 2000 Jahre Wirkungsgeschichte, die Thomas nicht
hatte. Wir haben Gründer von Klöstern, Krankenhäusern, Hilfsvereinen, Kirchen, Suppenküchen,
Missionsstationen. Das alles hatte Thomas nicht. Warum sollten so viele Menschen so viel für Jesus
machen, wenn er tot geblieben ist? Es gibt einfach viel zu Viele, die IHN erlebt haben! Ich gehöre
auch dazu. Jesus hat sich mir offenbart, in einem Schneefeld in den Stubaier Alpen. Das war 1991 –
und seitdem folge ich ihm. Damit gehöre ich zu denen, die Jesus „selig“ nennt. Zur Seligsprechung
brauchen Christen also keinen Papst. Ist doch besser, vom Herrn der Kirche selbst gewürdigt zu
werden. Bedeutung? Du gehörst dazu. Du bist dabei. Du bist einer von den Jüngerinnen und
Jüngern, so wie die Ersten damals, als Thomas dazu kam. Jüngst wurde bei uns ein junger Mann
getauft, weil er unbedingt mit diesem Jesus leben wollte. Sein Wunsch war so echt und stark. Er hat
dafür Vieles hinter sich zurück gelassen und folgt Jesus nicht auf Insta, sondern in der Bibel und der
Gemeinde. Das können Sie genauso machen! Bei Jesus gilt: Wer´s glaubt wird selig!
Armin Bräuning
