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Gedanken zum Monatsspruch März 2026:

Da weinte Jesus. Johannesevangelium 11,35

Erschütternd! Der kürzeste Satz der Bibel. Nur zwei Worte im griechischen Urtext: Jesus weinte! Die Stellenangabe im Buch der Bücher ist länger als der Satz selbst. Kürzester Monatsspruch ever. Aber was drückt er aus? Zweimal lesen wir, dass der Herr geweint hat. Und Zweimal sprach Jesus prominent vom Weinen. 1. Als er sich Karfreitag mit dem Balken nach Golgatha schleppte: „Weint nicht über mich. Weint über Euch!“ 2. Als er über die Hölle sprach: „Dort wird sein Weinen und Zähneklappern!“ Keine angenehmen Referenzen! Einige Passanten schienen Karfreitag Mitleid gehabt zu haben. Aber weinen half dem Verurteilten nicht. Ihnen selbst schon. Es hieße zuzugeben, dass sie es sind, die die Hilfe brauchen. Hilfe von ganz Oben! Und ja, Jesus glaubte an Himmel und Hölle. Er sprach öfter von Beiden. Und er hat sogar selbst beide Schlüssel. Jesus wirbt für den Himmel und warnt massiv vor der Hölle! Statt „Weinen“ kann man auch „Heulen“ übersetzen, was unkontrollierter Verzweiflung in flüssiger Form entspricht. „Zähneklappern“ gibt´s nicht beim Zahnarzt, sondern in ewiger Verlorenheit. Davor warnt Jesus am Meisten! Denn dann gibt es kein Zurück. Die Hölle ist eine Sackgasse. Auch wenn Jesus den Schlüssel hat wird er nur Leute einschließen. Keinen freilassen! Dass Jesus aus purer Nettigkeit irgendwann „die Hölle leerliebt“ glauben manche Theologen. Ich nicht. Warum sollte Jesus das tun? Dafür war seine Rettungsaktion viel zu qualvoll und schwer. Sie würde damit lächerlich gemacht. Dann hätte Golgatha nicht sein müssen. Jesus hätte nicht an Weihnachten kommen müssen. Der furchtbare Tod am Kreuz würde allenfalls als kurzfristige Übergangslösung gelten. Das kann ich niemals glauben! Jesus kam um uns als gesamte Menschheit wieder mit Gott in Verbindung zu bringen. Nichts Anderes als Jesus bringt Dich in den Himmel. Wo wirst Du Deine Ewigkeit verbringen?


Armin Bräuning