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Gedanken zum Monatsspruch Dezember 2020:

Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus! Wenn du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut! (Jesaja 58,7)

In Berlin leben über 10.000 Menschen auf der Straße, viele von ihnen kommen aus Osteuropa. Genaue Zahlen gibt es nicht. Im Winter ist ihre Lage besonders prekär. Bereits 1989 schlossen sich Berliner Kirchengemeinden, Wohlfahrtsverbände und die Senatsverwaltung zum Netzwerk "Berliner Kältehilfe" zusammen, um obdachlosen Menschen unbürokratisch zu helfen, durch Notübernachtungsmöglichkeiten, Nachtcafés, Suppenküchen und Kältebusse.

Solche Menschen hat es zu allen Zeiten gegeben. Sie waren stets auf Unterstützung Anderer angewiesen. Der Monatsspruch steht im Zusammenhang mit der Frage nach dem richtigen  Fasten. Für Christen war die Adventszeit früher auch Fastenzeit, nicht nur, um sich auf Weihnachten vorzubereiten, sondern auch auf: Advent (lat. Ankunft), die Wiederkunft Jesu Christi. Fasten wird schnell  zur bloßen religiösen Übung. Aber vor Gott nicht verborgen, wenn religiöse  Pflicht den Menschen wichtiger wird, als die Notwendigkeit,  sich um Hungrige und Obdachlose vor der eigenen Haustür zu kümmern. Dann bleibt der Segen Gottes auf der Strecke und kann uns nicht mehr erreichen.  Darum ist wichtig, nicht weg zu sehen, sondern Anteil zu nehmen an der Not des Nächsten und wo es möglich ist,  selbst Hilfe zu leisten oder zu vermitteln.


Johannes Weider