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Gedanken zum Monatsspruch August 2022:

Bäume sollen Jubeln (1. Chronik 16,33)

Die Chronikbücher der Bibel gehören zu den selten gelesenen Büchern der Bibel. Hauptgrund: viele Stammbäume, die Nichtssagend sind, wenn man die genannten Personen nicht kennt. Später rät Paulus einem Mitarbeiter, sich mit solchen Stammbäumen nicht zu lange aufzuhalten. Dies ist im Verhältnis zu betrachten. Wenn der Stammbaum sich mit Leben füllt gibt es wenig Interessanteres. Wenn aber andere Themen dran sind, dann bitte Tagesaktuell! Unser Monatsspruch kommt ohne Stammbaum aus. Er fällt in den biografischen Bericht aus dem Leben von König David. Und der Satz selbst stammt aus einem der vielen Lieder, die David in seinem Leben geschrieben hat. Kurz zuvor konnte David die Bundeslade nach Hause bringen. Ein geistliches Großereignis, vergleichbar mit Weihnachten oder Ostern! Die Lade wurde in ein Zelt gestellt, das David eigens dafür bauen ließ. Es folgte eine Reihe von Tieropfern, damals der übliche Vorgang sich bei Gott zu bedanken. Danach machte der König persönlich den Lobpreisleiter! Im Anschluss bekamen alle Teilnehmer ein Lunchpaket für den Heimweg. Er ernannte Asaf und Sacharja zu „Bandleadern“, die künftig das Musikteam anführten. Die Pastoren Benaja und Jahasiel richteten eine Art 24/7 Gebet in der Stiftshütte ein. Und dann folgt das Danklied von David, in dem auch die Bäume jubeln. Hier wird für Gott mobil gemacht. Alle Menschen, alle Instrumente, jede Hitparade, Erinnerung, Schönheit, alle Bücher, alle Schöpfung, das Licht, das Universum, die Erde, das Meer, alle Tiere und eben auch die Bäume im Wald! Sie sollen Gott Respekt zollen, seine Hoheit anerkennen! In dieser Liedzeile nennt David Gott den Richter. Jubeln über einen Richter ist nur sinnvoll, wenn es ein gerechter Richter ist. Er wird die Erde richten und das ist gut so! Es könnte keinen faireren Richter dafür geben. Christen finden in Christus diesen Richter, der gleichsam als Anwalt für sie eintritt. Mit ihm bestehen Sie im Gericht!


Armin Bräuning