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Gedanken zum Monatsspruch Februar 2026:

Du sollst fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, das der HERR, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat. 5. Mose 26,11

Liebe Leser: Familie? Was fällt Ihnen dazu als Erstes ein? Eine frühe Kindheitserinnerung, wie Sie Fahrradfahren gelernt haben? Weihnachten Zuhause mit Klingglöchchenklingelingeling? Der erste Kuss mit der Liebe Ihres Lebens? Erste Schritte Ihres Kindes oder Enkels? Bei Bräunings reicht der Stammbaum ins 17. Jahrhundert. Die Männer waren einfache Leute, Bauern, Handwerker. Die Frauen halfen, wo sie konnten und waren für die Kinder „zuständig“. Nicht einer stand in einem geistlichen Dienst. Opa Hermann spielte zwar im christlichen Posaunenchor. Meine Mutter spielte ihr Leben lang die Orgel. Jedoch keener war Pfarrer, Priester oder Diakon. Ich bin der Einzigste! Meine Geschwister, Vettern und Cousinen haben mit Sowas alle Nix zu tun. Warum hat Jesus mir so eine große Aufgabe übertragen? Kann ich ihr überhaupt gerecht werden? Diese Fragen kommen, wenn man sich damit beschäftigt. Doch dann lese ich den Monatsspruch: Freuen soll ich mich über alles, was in der Familie schon längst da war. Aha! Tu ich das? Und ja, aus Gesprächen weiß ich, die waren alle irgendwie in der Kirche. Und in Württemberg bedeutet das viel. Da geht man da auch hin, weil man dazu gehört! Jesus kam aus der Davidsfamilie. Seine Opa´s waren fast alle Könige. Er selbst war ja auch Einer, wenn auch fast ohne Bedeutung für ein irdisches Königreich. Sein Reich ist immer da, wo ER ist. Wenn er in Deiner Familie ist – wunderbar. Wenn nicht – kommt er durch DICH da rein! Das ist doch genial. Selbst wenn Jesus noch bei keinem Deiner Verwandten war fängt er neu mit Dir an, so wie ich als Erster ein geistliches Amt bekleide. Wer weiß, vielleicht folgt mir mal noch Jemand darin? Und vielleicht folgt wegen Dir Jemand aus der Familie ebenfalls Jesus? Entscheidend ist, wie Du zu Jesus und Deiner Familie stehst. Da gehören wir zusammen, Gott hat uns in sie hineingeboren.


Armin Bräuning